Moselcamino Tagesetappe 18,5 km
Koblenz - Alken 03.06.2021

Darf es für zwischendurch ein Appetithäppchen Moselcamino sein?

Ja, es darf. 

Die sinkenden Coronazahlen machen endlich einen längeren Besuch bei meiner Familie wieder möglich und verbunden damit eine Tageswanderung, denn die Wohnlage meiner Mutter an der Mosel als Ausgangsquartier liegt dafür recht günstig. Für diese Pilgeretappe habe ich das "all-inclusive" Angebot gebucht, darin enthalten ist die physische und geistige Unterstützung meines Mannes, sowie ein familiärer Bring- und Abholservice zum Start- bzw. vom Zielort. 

Es herrscht  seit einigen Tagen - für Moselverhältnisse -  tagsüber eine schwüle, zeitweise gewitterschwangere Hitze, nachdem es die zwei Wochen zuvor ziemlich kalt und uselig, also typisch für die Region, gewesen war. Es soll heute über dreißig Grad werden. Jeder von uns hat drei Liter Wasser dabei. Für alle Fälle. Falls wir im moselanischen Trockenhinterland verloren gehen sollten.  

Ich bin nach wie vor unentschlossen, welche Wetterlage mir zum wandern lieber wäre, die feuchtkalte Tieflage von vor ein paar Tagen oder die aktuelle feuchtheiße, erinnere mich aber spontan während des ersten Aufstieges wieder an meine letztjährige Hitzeschlacht durch die sengende Sonne Schwabens. 

Aber der Reihe nach. Nachdem uns meine Mutter morgens um 9 Uhr in Koblenz-Stolzenfels unterhalb der Kirche St. Menas am Schloßweg bei noch angenehmer Termperatur herausgelassen hatte, finden wir das Schild mit dem Hinweis auf den Beginn des Moselcaminos ohne Umschweife.

Ich bin begeistert, die  Jakobusbruderschaft Trier e.V. arbeiten schon mit QR-Code auf ihrem Schild. Das gibt mir Hoffnung für meine mit QR-Code gekennzeichneten sechs Pilgersteine, die ich dabei habe.

Ich beschließe drei davon auf der Stele mit der

Pilgermuschel am Start des Weges zurückzulassen,

denn jeder Pilger, der hier vorbei kommt, wird

diese bemalten Steine wahrnehmen, da bin ich

mir sicher. Leider habe ich im Vorfeld mit der

Lesbarkeit des QR Codes nach der Beklebung

der Steine Probleme gehabt und deshalb bin

ich mir nicht  ganz so sicher, ob der

geneigte Finder beim Scannen des Codes

auf der Unterseite genügend Geduld und

Kreativität mitbringt, um diesen auszulesen.

Aber egal, so war's jetzt halt und ich würde ja sehen,

ob was passiert und sich jemand meldet. Die Hoffnung 

stirbt zuletzt.

Moselcamino Etappe 1 005.JPG

Nach der Stele geht es direkt los mit dem Treppenaufstieg zu der schön auf einem Hügel gelegenen Pfarrkirche St. Menas. Hier hatte ich  Hoffnungen auf den Erhalt des ersten Pilgerstempels gehegt, doch als ich die Kirche betreten möchte, erweist sich diese als verschlossen. Da hilft auch ein weiteres Mal umkreisen nicht, ich finde weder einen Stempel oder eine Klingel, ein Pfarrbüro oder einen Hinweis, noch sieht es aus als würde sich jemand  überhaupt gerade dort aufhalten. Das Gebäude macht um diese Tageszeit noch einen verlassenen Eindruck. Wenn man das über eine Kirche so sagen darf.  Wir scheinen zu früh dran zu sein. Na gut, vielleicht haben wir ja am Eingang zum Schloss Stolzenfels mehr Glück. Wir steigen weiter bergan und erreichen das Schloss ca. eine Viertelstunde später. Auch hier sind und bleiben alle Türen verschlossen. Ich verstehe das gar nicht, denn schließlich ist ja heute Feiertag und ich bin davon ausgegangen, dass sowohl Kirche als auch Schloss deshalb noch mehr Besuch als sonst bekommen würden. Aber außer uns scheint noch keiner unterwegs zu sein. Alle anderen saßen sicher noch gemütlich am Frühstückstisch. Merke: der frühe Pilger fängt den Wurm, aber dafür ohne Stempelfarbe.

Moselcamino Etappe 1 011.JPG
Moselcamino Etappe 1 014.JPG
Moselcamino Etappe 1 020.JPG

Wir genießen kurz den Ausblick auf den Rhein ohne Frühstück und ich ziehe mein dünnes Jäckchen aus, denn mir ist schon ordentlich warm. Das erste Teilstück der Etappe ist zugleich das anstrengendste. Es geht in Serpentinen ca. 250 Höhenmeter den Berg hinauf. Zwar nicht sehr steil, aber stetig. Und zum Glück die meiste Zeit durch den Wald.

Die Beschilderung ist top. Ich bin total begeistert.  Weniger begeistert sind Teile meines  Körpers, die nach mehr Sauerstoff verlangen, als sie bergauf momentan erhalten. Ich spüre schon wieder den Schweiß auf der Stirn und das Pochen des Blutes in den Adern auf meinen Handrücken. Irgendwie mag ich diese Anstrengung aber auch. Sie bläst den ganzen Ballast aus dem Kopf, der sich da hin und wieder mal ansammelt. Es wimmelt nur so von Muschelrichtungswegweisern, sogar in den Bäumen, und man kann den Weg eigentlich nicht verfehlen. Schon gar nicht als Vogel oder Fledermaus.

Moselcamino Etappe 1 071.JPG

Wir folgen der Beschilderung und ich wundere mich zwischendurch, wer wohl ein Freibad in relativ luftige Höhen positioniert, denn auf dessen Existenz in unserer Nähe werden wir mehrfach hingewiesen. Ich habe natürlich mein Schwimmoutfit vergessen. Mist! Hoffentlich ging es anderen potentiellen Besuchern nicht kurz vor dem Einlass ebenso. Der Extraweg runter und wieder rauf könnte die Lust aufs Schwimmen vermiesen. 

Nach einer guten Stunde erreichen wir den höchsten Punkt. Von hieran geht es relativ eben weiter.

Wir durchqueren den  Koblenzer Stadtwald, ein Gebiet in dem es ein gutes  Wegenetz zu geben scheint, denn ab jetzt begegnen uns plötzlich Spaziergänger mit Hunden, Jogger und einige Mountainbiker. Merkwürdigerweise kommen sie uns alle entgegen. Von hinten überholt uns niemand, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass es hier in der Nähe irgendwo einen Wanderparkplatz und einen weniger steilen Zuweg geben muss, denn unsere Begegnungen sehen noch frisch, gut frisiert und unverschwitzt aus. 

Moselcamino Etappe 1 032.JPG
Moselcamino Etappe 1 033.JPG

Kurz darauf kommen wir an eine Weggabelung mit der Pilgertafel links im Bild, die uns verkündet, dass sich hier MoselCamino und Linksrheinischer Camino trennen. Sie besitzt so eine Art Dachkonstruktion, die schon viele Pilger vor uns dazu benutzt haben, ihre mitgebrachten Steine oder Tannenzapfen, symbolisch für ihre seelischen Lasten, dort abzulegen. Ich lege auch einen meiner Pilgersteine ab, allerdings mit einer anderen Intention. Ich habe aber Zweifel, dass sich an dieser Stelle jemand trauen würde einen dort abgelegten Stein mitzunehmen. Ich würde es jedenfalls nicht tun, wenn ich nicht die Pilgersteininitiatorin wäre, muss ich bei genauerer Betrachtung der Sachlage zugeben. Hm. Irgendwas muss ich noch optimieren an diesem Projekt.

So langsam meldet sich mein Magen und erklärt mir, dass es Zeit wäre für die erste Frühstückspause. Wir einigen uns, also mein Mann und ich, dass wir die nächste Bank für eine Auszeit erobern werden. Na toll, als die erste Gelegenheit endlich in Sicht kommt, sehe ich, dass ein Radler statt auf seinem Rad auf der Bank hockt. Als wir uns nähern, um an der Besatzung vorbeizugehen, quäle ich mir ein Lächeln zum Gruß ab. Aber der Mann hat gute Ohren. Er erkennt den Ernst der Magenlage sofort, lächelt uns freundlich an, steht auf und macht eine einladende Handbewegung Richtung Bank. "Das ist einer meiner Lieblingsplätze hier. Man hat so einen schönen Blick. Genießen Sie ihn." Das ist aber sehr nett ,denke ich. Wir bedanken uns und lassen uns auf die Bank fallen. Vielmehr ich. Meine bessere Hälfte ist fit wie ein Turnschuh.

Mittlerweile haben wir beim ein oder anderen Schulterblick festgestellt, dass hinter uns in nicht allzu großem Abstand ein weiteres Pilgerpaar unterwegs ist.

Die Beiden werden uns jetzt sicher bei unserer Rast einholen. Ich beiße gerade in mein staubtrockenes Brot, als das Gespann bei uns auftaucht und stehenbleibt. Wir halten erstmal einen Pilgerplausch. Es sind Carmen und Jana, Mutter und erwachsene Tochter aus Koblenz. Wie wir, sind auch sie heute losgelaufen, aber im Gegensatz zu uns wollen sie in einer Woche den kompletten Moselcamino bis Trier gehen. Die Glücklichen! Sie kennen die erste Etappe vom letzten Oktober, wo sie sie bereits, wie wir heute, als Tagestour absolviert hatten. Deshalb gibt es ein paar wertvolle Tipps für uns zum weiteren Streckenverlauf - und - zu den Koblenzer Pilgerstempelstellen. Carmen hat sich dazu eine Liste mit Anlaufstellen für den gesamten MoselCamino ausgedruckt, damit ihnen nicht passiert, was uns am Morgen widerfahren war. Denn die beiden hatten aufgrund ihrer Recherche gewusst, dass es in Koblenz in der Rhenser Str. 46 eine 24/7 Stempelstation gibt, die sie denn auch angesteuert hatten. Gut, denke ich, bevor ich zu Teil 2 meines Bayerisch/Schwäbischen aufbrechen werde, sollte ich vielleicht auch nach dieser Liste googeln. Außerdem gibt sie uns den Tipp in Alken, am Etappenziel, ins Cafe Becker zu gehen. Pilgerstempel ahoi. Schon klar. 

Die beiden Mädels wollen ihre Pause erst etwas später machen. Wir verabschieden uns erstmal, wünschen uns einen guten Weg und gehen davon aus, dass wir uns im Laufe des Tages noch häufiger "über diesen guten Weg" laufen werden. 

Nach der Stärkung nehmen es auch wir wieder auf mit dem Camino. Wir streifen kurz den Ortsrand von Waldesch. Ein Blick in die Straße lässt eine Tankstelle ca. 200 Meter ab vom Weg erkennen. Jetzt eine kalte Cola light wäre fantastisch. Aber die Kohlensäure beim Wandern vertrage ich nicht so gut. Und irgendeiner schreit mich innerlich schon wieder an: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!"

Wer ist denn da so chronisch unlustig? Manchmal echt nervig diese Antreibersätze. 

Wir gehen weiter und holen unsere Mitpilgerinnen ca. 3 km später, auf ihrer Lieblingsbank, wie 

sie uns erklären, wieder ein. Zu Coronazeiten dreht sich das Gespräch des Pilgers

auch um die aktuell noch erforderlichen Testpflichten in der noch begrenzt

geöffneten Innengastronomie für Ungeimpfte. Carmen erzählt,

dass sie für jeden Tag im Voraus in den örtlichen Testzentren einen Termin

gebucht hat, damit sie im Falle eines Wetterumschwungs abends auch

drinnen essen könnten. Sie erwähnt auch den steilen Abstieg nach Alken

auf einem Schieferpfad und empfiehlt uns wärmstens den Waldweg vom

Bleidenberg zu nehmen für den Falle, dass es ein Gewitter geben sollte,

(welches für nachmittags angesagt worden war). Denn wenn der

Steig nass wäre, wäre er richtig rutschig und gefährlich. Meine Stirn kräuselt 

sich schon wieder. Steile, gefährliche Abstiege am Hang sind so gar nicht

meins. 

Wir gehen weiter. Beim nächsten Trinkpäuschen werden wir wieder überholt.

Wir erreichen Nassheck, eine Hand voll wirklich abgelegener, älterer Häuser mit dem verstaubten Charme des Landlebens, welches von der Modernisierung überrascht wurde. Wer lebt denn hier freiwillig? Ich mutmaße, dass es sich um ältere Bevölkerung handelt, der das Geld und Interesse für die Renovierung der Häuser fehlt. Mein Mann entdeckt in einem Haus ein Kinderzimmer. Ich bin überrascht. Mit wem dieses Kind wohl nachmittags draußen spielt? Und wie weit es zur Schule gefahren werden muss? Und zum Sportverein? Hoffentlich hat es Geschwister.

Die Brücke über die A61, die nun in Sicht kommt, markiert ungefähr die Hälfte der Strecke. Wen nun der Durst plagt, darf an der Autobahnraststätte Mosel-West einkehren, denn die liegt direkt an der Tour. Wir haben dazu jedoch keine Lust und laufen dran vorbei. Carmen und Jana hingegen haben sich dafür entschieden und berichten uns später in besagten Alkener Café begeistert, dass sie dort sogar einen Stempel erhalten haben. Damit entpuppt sich die Raststätte als Überraschungsei des Tages, denn sie war noch ein blinder Fleck im Stempeluniversum, sprich: nicht auf ihrer Liste vermerkt gewesen. Ein glücklicher Zufall, zu dem es nur kam, weil sie als Pilger zu erkennen waren und der Kassierer sie darauf angesprochen hatte. 

Moselcamino Etappe 1 047.JPG
Moselcamino Etappe 1 038.JPG
Moselcamino Etappe 1 075.JPG
Moselcamino Etappe 1 076.JPG

Unsere Begleiterinnen verschwinden vor uns hinter der nächsten Biegung. Ansonsten haben wir den Wald für uns alleine.

Ein ganzes Stück geht es jetzt auf einem angenehm breiten Weg bergab, bevor es nochmal einen Anstieg zur Wallfahrtskirche auf den Bleidenberg gibt, der sich aber in Länge und Anstrengung in Grenzen hält. 

Ich freue mich, als wir an der Dreifaltigkeitskirche ankommen und einen wunderschönen Blick auf die Burg Thurant und vor, bzw. unter uns, Alken an der Mosel werfen können. Das Wetter hat gehalten. Es ist sonniger denn je und keine Gewittergefahr im Verzug. Ich lege meinen Rucksack auf einer  Bank vor der Kirche ab, suche Maske und Pilgerpass und gehe hinein. Ich finde ein großes Pilgerbuch rechts vom Altar, einen Pilgerstempel sowie eine Pilgerstatistik in einer Ringordner mit lauter leeren Blättern. Ich bin mir nicht sicher, ob wir wirklich 2021 die ersten Pilger sind, die von Koblenz hier ankommen oder nur die ersten, die diesen Ordner finden, denn er liegt verdeckt unter dem Pilgerbuch, das sich seinerseits großen Zuspruchs erfreut, wie ich an den Eintragungen der letzten Tage lesen kann. Allerdings kommen hier viele Besucher auf dem Weg von Alken zu Fuß hoch, oder auch mit dem Auto zum nahegelegenen Parkplatz, was die vielen, Eintragungen erklärt. Wie dem auch sei, ich fülle die Statistik aus und halte einen Moment inne, bevor ich die Kirche wieder verlasse. Wir machen ein paar Fotos und sind schon im Begriff abzusteigen, als mir einfällt, dass ich ja noch zwei Pilgersteine im Rucksack habe. Ich platziere sie in der Kirche direkt neben dem Pilgerstempel. Zu gerne würde ich wissen, was mit Ihnen dort passieren wird... 

Moselcamino Etappe 1 085.JPG
Moselcamino Etappe 1 088.JPG

Der Abstieg auf dem alten Pilgerpfad, zunächst am Hang und später durch den steilen Weinberg, hinab nach Alken ist in trockenem Zustand und mit Stöcken für mich gut machbar, auch wenn meine Wadenmuskulatur nicht mehr die frischeste ist. Habe zuvor noch ein Tütchen Magnesium Direkt eingeworfen und bilde mir ein, dass es hilft. Es ist knackig heiß mittlerweile, die Sonne brennt auf meinen Pilgerhut und ich beneide das Ehepaar im mittleren Alter, das uns in Sandalen und ohne Kopfbedeckung, Rucksack und Getränk entgegenkommt nicht wirklich. Ab einem gewissen Lebensalter sollte man eigentlich reich genug an Erfahrung geworden sein, um wissen zu können, dass man mit solchem Schuhwerk und vor allen Dingen bergauf ohne Wasser bei diesen Temperaturen nicht laufen sollte. Naja, sie haben eine andere Art der Notfallversicherung. Sein grellorangenes Hemd leuchtet schon von weitem im Grün der Umgebung. 

Glücklich und sehr zufrieden kommen wir im Ort an. Ich hatte zuvor schon Bedenken gehabt, ob ich die Strecke tatsächlich schaffen kann. Die Länge hatte mir dabei weniger Sorgen gemacht, als das Höhenprofil, dass ja mit 530 Metern Differenz kein Pappenstiel ist. Ich bin begeistert, dass ich nicht mal aus dem aller letzten Loch pfeife, sondern nur aus dem Vorletzten.  Bevor es ins Café Becker geht, schaue ich mir noch die St. Michaels Kirche an. Das offizielle Etappenende. Jedenfalls für uns. Unser Kilometerzähler bleibt bei 19,5 km stehen. Einer mehr als geplant. Den extra Kilometer habe ich wohl der Umkreisung von St. Menas zu verdanken...

An der Moselpromenade ist die Hölle los. Die Menschen genießen die lang vermisste Geselligkeit und den Sonnenschein bei Kaffee, Kuchen und Eis. Zum Glück hat das Universum Erbarmen mit uns.  Bei Becker's  gibt es noch einen aller letzten freien Tisch für zwei zerzauste Pilger auf der Terrasse. Endlich bekomme ich die ersehnte kalte Cola. Ich schwanke kurz, ob ich einen tollen Eisbecher dazu bestellen soll, aber mein Körper schreit nach Salz und nicht nach Zucker. Also, kriegt er eine salzige Hühnersuppe zu der Cola. Kurz nach uns tauchen auch Carmen und Jana auf, die sich zwischenzeitlich schon in ihrer Pension frischgemacht haben.

Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere Etappen alles Gute und werden bald darauf von unserem heimischen Taxi abgeholt.

Moselcamino Etappe 1 103.JPG
Moselcamino Etappe 1 110.JPG

Einige Tage später zuhause erhalte ich ein Foto und eine Nachricht über die Kontaktmöglichkeit dieser Homepage. 

"Sandra, war der Stein von dir?"

Die beiden Koblenzerinnen hatten bereits kurz nachdem ich die drei Pilgersteine auf der Stele am Etappenstart abgelegt hatte einen davon mitgenommen. Leider war der QR Code nicht lesbar gewesen. Aber ich hatte Ihnen von meiner Pilgerpage erzählt und beim Lesen haben sie den Link zu den Pilgersteinen gefunden und messerscharf kombiniert, dass dies zusammenpassen könnte. So ist mein erster Pilgerstein also doch bereits ein Stück gen Compostela gereist :)

Tourbeschreibung und möglicher gpx Download:

Outdooractive

Stempelstellenverzeichnis MoselCamino